Governance, die dort ankommt, wo der Code entsteht.

ARCON hält Prinzipien, Standards, ADRs und arc42 an einem Ort und gibt sie per MCP an den Agenten weiter, der gerade eine Entscheidung trifft. Was dabei besprochen wird, bleibt als Dokumentation zurück, ohne dass jemand sie schreibt.

Eine Instanz pro Organisation
Eigener Namespace, eigene Datenbank. Die Trennung liegt in der Infrastruktur, nicht in einer WHERE-Klausel.
Betrieb in Deutschland
Kubernetes auf eigener Infrastruktur. Kein Hyperscaler, kein Cloud Act.
Dein Modell, dein Schlüssel
BYOK ist Standard. Auf Wunsch Inferenz-Server von Layer87, ebenfalls in Deutschland.
claude · customer-api · arcon mcp
Der Agent fragt, bevor er schreibt
resolve(context, goal:"rate limiting", nodeId:customer-api)
kb(application, nodeId:customer-api)
ea(artifact.list, type:"adr", nodeId:customer-api)

Drei Aufrufe, und der Kontext steht.

ARCON antwortet mit dem, was für diesen Scope gilt
PRINCIPLE API-First Organisationsebene · verbindlich · geerbt
STANDARD Rate Limiting per Identität, nicht per IP Plattformebene · verbindlich
ADR-018 gRPC für interne Aufrufe Applikationsebene · angenommen
WISSEN customer-api nutzt Zitadel-Subject als Schlüssel aus der Knowledge Base der Applikation

Architektur-Governance ist 39. Die Werkzeuge dafür müssen es nicht sein.

Das Zachman Framework ist von 1987, TOGAF von 1995, arc42 von 2005. Die Methodik ist gut gealtert. Nur der Weg von der Regel zum Entwickler ist derselbe geblieben: jemand schreibt sie auf, jemand anderes soll sie finden. In der Praxis findet sie niemand.

Seit MCP standardisiert ist, braucht es diesen Weg nicht mehr. Das Werkzeug, das den Code schreibt, kann selbst nachfragen. Es bekommt genau das, was für diese eine Applikation gilt. ARCON ist an dieser Stelle gebaut worden, nicht davor.

Was sich dadurch ändert

  • Der Agent fragt selbst

    Niemand sucht mehr die passende Guideline. Das Werkzeug holt sich den Kontext in dem Moment, in dem die Entscheidung fällt.

  • Kontext kommt aus dem Baum

    Prinzipien, Policies und Standards werden von der Organisation über die Plattform bis zur Applikation vererbt. Zurück kommt, was für diesen Scope gilt, nicht der gesamte Regelkatalog.

  • Dokumentation fällt nebenbei an

    Was über eine Applikation gelernt wird, landet in ihrer Knowledge Base und ist beim nächsten Aufruf da. Es gibt keinen zweiten Pflegeprozess.

  • ARCON kennt seine Clients selbst

    Der Hub ist ein eigener OAuth-2.1-Server. Ein Coding-Agent meldet sich direkt an und trägt dieselben Rollen wie ein Browser-Login. Der Zugang gehört der Person, nicht dem Team.

1987
Zachman Framework
1995
TOGAF 1.0
2005
arc42
2015
EA zieht als SaaS um
2024
MCP veröffentlicht
2026
ARCON V1

Fünf Arten von Dokumentation, ein Modell.

Was gebaut werden soll, wie es heute aussieht, was verbindlich gilt, wie es betrieben wird und was ARCON dazugelernt hat. Fünf verschiedene Dinge, die üblicherweise in fünf verschiedenen Werkzeugen liegen. In ARCON hängen sie am selben Landscape-Knoten und sind über dieselbe Suche erreichbar, für Menschen wie für Agenten.

Was gebaut werden soll, bevor es gebaut wird

Ein Konzept beschreibt Vision, Nutzerreisen und Scope einer Applikation, dazu optional Stakeholder, offene Punkte und technische Richtung. Es durchläuft einen Review und wird erst dann zum Plan of Record. Wird es nach der Freigabe geändert, verliert es sichtbar seine Freigabe.

draft → in_review → approved → implemented Abhängigkeiten zwischen Konzepten Mermaid-Diagramme
konzepte · customer-api
KON-041Mandantentrennung der Auftragsdatenimplemented
KON-052Rate Limiting je Identitätapproved
KON-058Ablösung der Legacy-Exportstreckein_review
KON-061Webhooks für Statusänderungendraft

Anbinden dauert kürzer als ein Confluence-Login.

ARCON spricht MCP. Jedes Werkzeug, das MCP spricht, kann sich verbinden: Claude Code, Copilot, Cursor und was danach kommt. Die Anmeldung läuft über ARCONs eigenen Autorisierungsserver, also mit deinem Benutzer und deinen Rollen statt mit einem Schlüssel, der im Team herumgereicht wird.

Die CLI kommt aus deiner eigenen Instanz, nicht aus einem Paketmanager. Sie passt damit immer zur Version, die bei dir läuft, und du holst dir keine Abhängigkeit von einem fremden Registry-Betreiber ins Haus. Das bleibt auch so.

  1. CLI von deiner Instanz holen

    curl -fsSL "https://arcon.deine-firma.de/api/v1/cli/install.sh?token=…" | sh

    Den fertigen Befehl samt kurzlebigem Token zeigt deine Instanz unter „Verbinden“.

  2. Anmelden

    arcon login

    Das Install-Skript startet die Anmeldung bereits selbst.

  3. MCP im Coding-Werkzeug eintragen

    claude mcp add --transport http arcon https://arcon.deine-firma.de/mcp
  4. Fragen

    „Was gilt für customer-api, wenn ich Rate Limiting baue?“

Landschaft

Organisation, Plattformen und Applikationen als ein Baum. Rechte und Governance vererben sich nach unten, sensible Knoten brechen die Rechtevererbung.

Konzept-Lifecycle

Von der Vision bis implemented, mit Review-Gate und Abhängigkeiten zwischen Konzepten.

Governance-Artefakte

Acht TOGAF-Typen mit Verfeinerung, Promotion, Beziehungen und Freigabeprozess.

Betrieb und Daten

Umgebungen, SLOs, Bereitschaft, Backups und bekannte Probleme; dazu Datenflüsse, Kategorien und Schnittstellen mit DSGVO-Rechtsgrundlage.

Wir bauen ARCON mit ARCON.

Und nicht nur ARCON. Die gesamte Layer87-Landschaft liegt darin: unsere Produkte, die Plattformdienste dahinter, die Cluster, auf denen sie laufen, und die Projekte, die wir für Kunden umsetzen. Wenn hier etwas nicht funktioniert, merken wir es vor dir.

Von den Gründern

ARCON läuft. Wir dokumentieren unsere komplette Firma darin und stecken jetzt im Feinschliff für V1. Wer es ausprobieren will, muss auf nichts mehr warten. Sieben Tage reichen, um zu sehen, ob es passt.

Eike Haller und Pascal Ganz, Gründer von Layer87
38
Landscape-Objekte: Produkte, Plattformdienste, Cluster, Kundenprojekte
69
Konzepte allein für ARCON selbst

Heute nutzbar

  • Landschaft und Scope-Modell mit Vererbung
  • Konzept-Lifecycle inklusive Review und Abhängigkeiten
  • arc42 mit strukturierten Entitäten und Abdeckungs-Heatmap
  • Governance-Artefakte mit Freigabe, Verfeinerung und Promotion
  • Dokumentation von Betrieb und Datenarchitektur
  • Semantische und lexikalische Suche über alles davon
  • ARCON Pages: Dokumentation aus ARCON heraus veröffentlichen
  • GitHub: Issues gespiegelt, indexiert und an Konzepte gebunden
  • Anmeldung über Zitadel oder Entra ID, Rollen bis auf Knotenebene
  • MCP-Server und eigener OAuth-2.1-Autorisierungsserver
  • arcon-cli für Entwickler und Pipelines
  • Single-Tenant-Deployment über Helm und ArgoCD

Konzipiert, aber noch nicht gebaut

  • Virtual Application Owners handeln noch nicht selbstständig
  • Architecture Review Board und Change Initiatives
  • Import aus LeanIX und Ardoq
  • Architecture Compliance Checks im Pull Request
  • Drift Detection und Governance Health Score
  • Öffentliche API und Export-Berichte

Woran wir gerade arbeiten.

Der Funktionsumfang steht. Drei Dinge kommen bis V1 dazu, dazu laufender Feinschliff. Hier stehen sie, vollständig.

noch nicht verfügbar

AI Gateway

Ein OpenAI- und Anthropic-kompatibler Endpunkt vor deinem Modell. Governance-Kontext wird vor dem Aufruf eingespielt, Secrets werden herausgefiltert, Tokenverbrauch und Sitzungen landen im Audit. Für Claude Code kommt ein nativer /v1/messages-Pfad.

auf Anfrage

Weitere Identity Provider

Zitadel und Entra ID sind angebunden und im Einsatz. Okta, Keycloak und Auth0 laufen über denselben OIDC-Pfad, eingerichtet haben wir sie dort noch nicht. Beim Onboarding machen wir das mit dir.

geplant für V1

Betriebsunterlagen

AVV und DSGVO-Dokumentation, SLA-fähige Betriebsdokumentation, vollständige Abdeckung des Audit Logs über jeden Request. Nichts davon blockiert die Nutzung, alles davon blockiert eine Einkaufsabteilung.

laufend

Feinschliff

Übersetzungslücken, Fehlerzustände, Ladezeiten, Kleinigkeiten in der Oberfläche. Nichts davon hält dich auf, wir arbeiten es laufend ab.

Nach Größe der Landschaft. Nicht nach Köpfen.

Governance funktioniert nur, wenn alle hineinschauen dürfen. Deshalb kostet kein Tier extra pro Nutzer und keiner pro Applikation. Gezählt werden Objekte in der Landschaft. Sieben Tage testen kostet nichts, danach entscheidest du, ob du in Core einsteigst.

Core
750 € / Monat
  • bis 25 Landscape-Objekte
  • unbegrenzt Nutzer
  • Konzepte, arc42, Governance-Artefakte
  • MCP-Server, arcon-cli, GitHub-Anbindung
  • Betrieb auf der Layer87-Plattform
Scale
1.500 € / Monat
  • bis 300 Landscape-Objekte
  • Hub-and-Spoke-Modell mit Organisationseinheiten
  • ARCON Pages inklusive
  • erweiterte Agenten-Flavors
  • Betrieb auf der Layer87-Plattform
Enterprise
3.500 € / Monat
  • unbegrenzte Landscape-Objekte
  • Architecture Review Board und Change Initiatives
  • Admin-MCP und eigene Agenten auf Anfrage
  • bei uns oder bei dir, gleicher Preis
  • ab sehr großen Landschaften individuell zugeschnitten

Core und Scale laufen auf der Layer87-Plattform in Deutschland. Enterprise läuft dort ebenso oder auf deiner eigenen Infrastruktur. Wo ARCON betrieben wird, ändert am Preis nichts. Das soll kein Kriterium sein, an dem eine Entscheidung hängenbleibt.

Modellkosten sind nicht enthalten. Standard ist BYOK mit deinem eigenen Schlüssel bei OpenAI, Anthropic, Azure OpenAI oder einem kompatiblen Anbieter. Auf Anfrage betreibt Layer87 einen dedizierten Inferenz-Server in Deutschland.

Bevor du anfragst.

Ist ARCON ein EA-Inventar wie LeanIX oder Ardoq?

Nein. Ein Inventar beantwortet „Was haben wir?“. ARCON beantwortet „Wird das, was gerade gebaut wird, nach unseren Regeln gebaut?“. Wenn du LeanIX hast, bleibt es die Quelle für die Landschaft; ARCON liest daraus und setzt die Governance-Schicht darüber. Dieser Import ist konzipiert und noch nicht gebaut.

Ersetzt ARCON unsere Confluence-Dokumentation?

Das strukturierte Stück davon: Konzepte, arc42, Entscheidungen, Regeln. Für Fließtext, Protokolle und alles andere bleibt Confluence, wo es ist. Eine bidirektionale Confluence-Integration ist bewusst nicht vorgesehen.

Wo liegen unsere Daten?

Auf Kubernetes-Clustern in Deutschland, bei Layer87 betrieben. Jeder Kunde bekommt eine eigene Instanz mit eigener Datenbank. Es gibt in ARCON kein Mandantenfeld, das man falsch filtern könnte. Im Enterprise-Tier läuft ARCON auf Wunsch stattdessen auf deiner eigenen Infrastruktur, zum selben Preis.

Welches KI-Modell nutzt ARCON?

Deines. Du hinterlegst einen eigenen Schlüssel, ARCON leitet die Aufrufe dorthin weiter. Schlüssel werden nicht dauerhaft gespeichert. Das Embedding-Modell für die Suche läuft selbst gehostet in der Instanz und schickt nichts nach außen.

Müssen wir TOGAF können, um damit zu arbeiten?

Nein. Die Artefakt-Hierarchie folgt TOGAF, weil sie sich bewährt hat, aber du kannst mit einem einzigen Prinzip anfangen und den Rest weglassen. Das Assessment, das den Governance-Tier einer Applikation bestimmt, ist optional und lässt sich abschalten.

Wie läuft der Test über sieben Tage?

Wir stellen dir eine eigene Instanz hin, du legst deine Landschaft an und hängst dein Coding-Werkzeug per MCP dran. Keine Kreditkarte, keine automatische Verlängerung. Willst du danach weitermachen, steigst du in Core ein; willst du nicht, passiert nichts. Was heute noch fehlt, steht weiter oben auf dieser Seite. Wir sagen es dir lieber vorher als im dritten Gespräch.

Architecture Alive.

Sieben Tage, eigene Instanz, keine Kreditkarte. Schreib kurz, woran es bei dir hakt: Portfoliogröße, Team, das nächste Audit. Wir stellen dir ARCON hin.

Unverbindliche Anfrage. Wir melden uns persönlich, nicht mit einem Newsletter.