Governance, die dort ankommt, wo der Code entsteht.
ARCON hält Prinzipien, Standards, ADRs und arc42 an einem Ort und gibt sie per MCP an den Agenten weiter, der gerade eine Entscheidung trifft. Was dabei besprochen wird, bleibt als Dokumentation zurück, ohne dass jemand sie schreibt.
Drei Aufrufe, und der Kontext steht.
Architektur-Governance ist 39. Die Werkzeuge dafür müssen es nicht sein.
Das Zachman Framework ist von 1987, TOGAF von 1995, arc42 von 2005. Die Methodik ist gut gealtert. Nur der Weg von der Regel zum Entwickler ist derselbe geblieben: jemand schreibt sie auf, jemand anderes soll sie finden. In der Praxis findet sie niemand.
Seit MCP standardisiert ist, braucht es diesen Weg nicht mehr. Das Werkzeug, das den Code schreibt, kann selbst nachfragen. Es bekommt genau das, was für diese eine Applikation gilt. ARCON ist an dieser Stelle gebaut worden, nicht davor.
Was sich dadurch ändert
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Der Agent fragt selbst
Niemand sucht mehr die passende Guideline. Das Werkzeug holt sich den Kontext in dem Moment, in dem die Entscheidung fällt.
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Kontext kommt aus dem Baum
Prinzipien, Policies und Standards werden von der Organisation über die Plattform bis zur Applikation vererbt. Zurück kommt, was für diesen Scope gilt, nicht der gesamte Regelkatalog.
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Dokumentation fällt nebenbei an
Was über eine Applikation gelernt wird, landet in ihrer Knowledge Base und ist beim nächsten Aufruf da. Es gibt keinen zweiten Pflegeprozess.
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ARCON kennt seine Clients selbst
Der Hub ist ein eigener OAuth-2.1-Server. Ein Coding-Agent meldet sich direkt an und trägt dieselben Rollen wie ein Browser-Login. Der Zugang gehört der Person, nicht dem Team.
Fünf Arten von Dokumentation, ein Modell.
Was gebaut werden soll, wie es heute aussieht, was verbindlich gilt, wie es betrieben wird und was ARCON dazugelernt hat. Fünf verschiedene Dinge, die üblicherweise in fünf verschiedenen Werkzeugen liegen. In ARCON hängen sie am selben Landscape-Knoten und sind über dieselbe Suche erreichbar, für Menschen wie für Agenten.
Was gebaut werden soll, bevor es gebaut wird
Ein Konzept beschreibt Vision, Nutzerreisen und Scope einer Applikation, dazu optional Stakeholder, offene Punkte und technische Richtung. Es durchläuft einen Review und wird erst dann zum Plan of Record. Wird es nach der Freigabe geändert, verliert es sichtbar seine Freigabe.
Der Ist-Zustand, kapitelweise und messbar
arc42 in zwölf Kapiteln, blockweise bearbeitbar. Glossar, Stakeholder, Risiken, technische Schulden, Qualitätsszenarien und Quality Gates sind eigene Entitäten statt Fließtext. Dadurch lässt sich Vollständigkeit tatsächlich auswerten. Kapitel 9 zieht sich automatisch aus den ADRs, die für den Knoten gelten.
9 von 12 Kapiteln befüllt · Kapitel 11 leer · Tier 2 verlangt 01–09
Was gilt und auf welcher Ebene
Acht Artefakttypen nach TOGAF: Principle, Policy, Standard, Guideline, Pattern, Blueprint, Referenzarchitektur und ADR. Jedes hängt an einem Knoten und wird nach unten vererbt. Eine Plattform kann ein Konzernprinzip verfeinern, eine Applikation ein Muster nach oben vorschlagen. Jede Änderung an einem aktiven Artefakt zieht eine neue Freigabe nach sich.
Die Dimension, die arc42 offenlässt
Umgebungen, Instanzen, SLOs, Bereitschaft, Backup-Strategie und bekannte Betriebsprobleme als eigene Entitäten, nicht als Absatz in einem Wiki. Daneben die Datenarchitektur: Datenflüsse, Kategorien, Schnittstellenverträge und Eigentümer, jeweils mit Klassifizierung und DSGVO-Rechtsgrundlage. Beides zahlt direkt auf ein Audit ein, weil die Antwort schon strukturiert vorliegt.
Was ARCON über eine Applikation gelernt hat
Zweck, getroffene Entscheidungen, bekannte Risiken, Tech-Stack, offene Probleme. Die Knowledge Base wächst aus der Nutzung: Was ein Agent im Gespräch klärt, wird dort abgelegt und ist beim nächsten Aufruf verfügbar. Gesucht wird semantisch über ein selbst gehostetes Embedding-Modell, nicht über einen externen Dienst.
Anbinden dauert kürzer als ein Confluence-Login.
ARCON spricht MCP. Jedes Werkzeug, das MCP spricht, kann sich verbinden: Claude Code, Copilot, Cursor und was danach kommt. Die Anmeldung läuft über ARCONs eigenen Autorisierungsserver, also mit deinem Benutzer und deinen Rollen statt mit einem Schlüssel, der im Team herumgereicht wird.
Die CLI kommt aus deiner eigenen Instanz, nicht aus einem Paketmanager. Sie passt damit immer zur Version, die bei dir läuft, und du holst dir keine Abhängigkeit von einem fremden Registry-Betreiber ins Haus. Das bleibt auch so.
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CLI von deiner Instanz holen
curl -fsSL "https://arcon.deine-firma.de/api/v1/cli/install.sh?token=…" | shDen fertigen Befehl samt kurzlebigem Token zeigt deine Instanz unter „Verbinden“.
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Anmelden
arcon loginDas Install-Skript startet die Anmeldung bereits selbst.
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MCP im Coding-Werkzeug eintragen
claude mcp add --transport http arcon https://arcon.deine-firma.de/mcp -
Fragen
„Was gilt für customer-api, wenn ich Rate Limiting baue?“
Landschaft
Organisation, Plattformen und Applikationen als ein Baum. Rechte und Governance vererben sich nach unten, sensible Knoten brechen die Rechtevererbung.
Konzept-Lifecycle
Von der Vision bis implemented, mit Review-Gate und Abhängigkeiten zwischen Konzepten.
Governance-Artefakte
Acht TOGAF-Typen mit Verfeinerung, Promotion, Beziehungen und Freigabeprozess.
Betrieb und Daten
Umgebungen, SLOs, Bereitschaft, Backups und bekannte Probleme; dazu Datenflüsse, Kategorien und Schnittstellen mit DSGVO-Rechtsgrundlage.
Wir bauen ARCON mit ARCON.
Und nicht nur ARCON. Die gesamte Layer87-Landschaft liegt darin: unsere Produkte, die Plattformdienste dahinter, die Cluster, auf denen sie laufen, und die Projekte, die wir für Kunden umsetzen. Wenn hier etwas nicht funktioniert, merken wir es vor dir.
Von den Gründern
ARCON läuft. Wir dokumentieren unsere komplette Firma darin und stecken jetzt im Feinschliff für V1. Wer es ausprobieren will, muss auf nichts mehr warten. Sieben Tage reichen, um zu sehen, ob es passt.
Heute nutzbar
- Landschaft und Scope-Modell mit Vererbung
- Konzept-Lifecycle inklusive Review und Abhängigkeiten
- arc42 mit strukturierten Entitäten und Abdeckungs-Heatmap
- Governance-Artefakte mit Freigabe, Verfeinerung und Promotion
- Dokumentation von Betrieb und Datenarchitektur
- Semantische und lexikalische Suche über alles davon
- ARCON Pages: Dokumentation aus ARCON heraus veröffentlichen
- GitHub: Issues gespiegelt, indexiert und an Konzepte gebunden
- Anmeldung über Zitadel oder Entra ID, Rollen bis auf Knotenebene
- MCP-Server und eigener OAuth-2.1-Autorisierungsserver
- arcon-cli für Entwickler und Pipelines
- Single-Tenant-Deployment über Helm und ArgoCD
Konzipiert, aber noch nicht gebaut
- Virtual Application Owners handeln noch nicht selbstständig
- Architecture Review Board und Change Initiatives
- Import aus LeanIX und Ardoq
- Architecture Compliance Checks im Pull Request
- Drift Detection und Governance Health Score
- Öffentliche API und Export-Berichte
Woran wir gerade arbeiten.
Der Funktionsumfang steht. Drei Dinge kommen bis V1 dazu, dazu laufender Feinschliff. Hier stehen sie, vollständig.
AI Gateway
Ein OpenAI- und Anthropic-kompatibler Endpunkt vor deinem Modell. Governance-Kontext wird vor dem Aufruf eingespielt, Secrets werden herausgefiltert, Tokenverbrauch und Sitzungen landen im Audit. Für Claude Code kommt ein nativer /v1/messages-Pfad.
Weitere Identity Provider
Zitadel und Entra ID sind angebunden und im Einsatz. Okta, Keycloak und Auth0 laufen über denselben OIDC-Pfad, eingerichtet haben wir sie dort noch nicht. Beim Onboarding machen wir das mit dir.
Betriebsunterlagen
AVV und DSGVO-Dokumentation, SLA-fähige Betriebsdokumentation, vollständige Abdeckung des Audit Logs über jeden Request. Nichts davon blockiert die Nutzung, alles davon blockiert eine Einkaufsabteilung.
Feinschliff
Übersetzungslücken, Fehlerzustände, Ladezeiten, Kleinigkeiten in der Oberfläche. Nichts davon hält dich auf, wir arbeiten es laufend ab.
Nach Größe der Landschaft. Nicht nach Köpfen.
Governance funktioniert nur, wenn alle hineinschauen dürfen. Deshalb kostet kein Tier extra pro Nutzer und keiner pro Applikation. Gezählt werden Objekte in der Landschaft. Sieben Tage testen kostet nichts, danach entscheidest du, ob du in Core einsteigst.
- bis 25 Landscape-Objekte
- unbegrenzt Nutzer
- Konzepte, arc42, Governance-Artefakte
- MCP-Server, arcon-cli, GitHub-Anbindung
- Betrieb auf der Layer87-Plattform
- bis 300 Landscape-Objekte
- Hub-and-Spoke-Modell mit Organisationseinheiten
- ARCON Pages inklusive
- erweiterte Agenten-Flavors
- Betrieb auf der Layer87-Plattform
- unbegrenzte Landscape-Objekte
- Architecture Review Board und Change Initiatives
- Admin-MCP und eigene Agenten auf Anfrage
- bei uns oder bei dir, gleicher Preis
- ab sehr großen Landschaften individuell zugeschnitten
Core und Scale laufen auf der Layer87-Plattform in Deutschland. Enterprise läuft dort ebenso oder auf deiner eigenen Infrastruktur. Wo ARCON betrieben wird, ändert am Preis nichts. Das soll kein Kriterium sein, an dem eine Entscheidung hängenbleibt.
Modellkosten sind nicht enthalten. Standard ist BYOK mit deinem eigenen Schlüssel bei OpenAI, Anthropic, Azure OpenAI oder einem kompatiblen Anbieter. Auf Anfrage betreibt Layer87 einen dedizierten Inferenz-Server in Deutschland.
Bevor du anfragst.
Ist ARCON ein EA-Inventar wie LeanIX oder Ardoq?
Nein. Ein Inventar beantwortet „Was haben wir?“. ARCON beantwortet „Wird das, was gerade gebaut wird, nach unseren Regeln gebaut?“. Wenn du LeanIX hast, bleibt es die Quelle für die Landschaft; ARCON liest daraus und setzt die Governance-Schicht darüber. Dieser Import ist konzipiert und noch nicht gebaut.
Ersetzt ARCON unsere Confluence-Dokumentation?
Das strukturierte Stück davon: Konzepte, arc42, Entscheidungen, Regeln. Für Fließtext, Protokolle und alles andere bleibt Confluence, wo es ist. Eine bidirektionale Confluence-Integration ist bewusst nicht vorgesehen.
Wo liegen unsere Daten?
Auf Kubernetes-Clustern in Deutschland, bei Layer87 betrieben. Jeder Kunde bekommt eine eigene Instanz mit eigener Datenbank. Es gibt in ARCON kein Mandantenfeld, das man falsch filtern könnte. Im Enterprise-Tier läuft ARCON auf Wunsch stattdessen auf deiner eigenen Infrastruktur, zum selben Preis.
Welches KI-Modell nutzt ARCON?
Deines. Du hinterlegst einen eigenen Schlüssel, ARCON leitet die Aufrufe dorthin weiter. Schlüssel werden nicht dauerhaft gespeichert. Das Embedding-Modell für die Suche läuft selbst gehostet in der Instanz und schickt nichts nach außen.
Müssen wir TOGAF können, um damit zu arbeiten?
Nein. Die Artefakt-Hierarchie folgt TOGAF, weil sie sich bewährt hat, aber du kannst mit einem einzigen Prinzip anfangen und den Rest weglassen. Das Assessment, das den Governance-Tier einer Applikation bestimmt, ist optional und lässt sich abschalten.
Wie läuft der Test über sieben Tage?
Wir stellen dir eine eigene Instanz hin, du legst deine Landschaft an und hängst dein Coding-Werkzeug per MCP dran. Keine Kreditkarte, keine automatische Verlängerung. Willst du danach weitermachen, steigst du in Core ein; willst du nicht, passiert nichts. Was heute noch fehlt, steht weiter oben auf dieser Seite. Wir sagen es dir lieber vorher als im dritten Gespräch.
Architecture Alive.
Sieben Tage, eigene Instanz, keine Kreditkarte. Schreib kurz, woran es bei dir hakt: Portfoliogröße, Team, das nächste Audit. Wir stellen dir ARCON hin.